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Nest Temporary GmbH

Weder Hotel noch Zuhause: Temporary Living

Mit der Globalisierung kam die Global Mobility: Gut ausgebildete Berufsleute verlegen ihren Arbeitsort vorübergehend in ein fremdes Land, nicht selten auf einem anderen Kontinent. Manche Professionals finden Gefallen an der beruflichen und privaten Horizonterweiterung und wechseln mehrfach ihren Einsatzort.

Für multinationale Konzerne ist es heute selbstverständlich, ihren  internationlen Mitarbeiter  diese Option zu bieten. Und weil zu einem erfolgreichen Auslandeinsatz auch die Erholung in den eigenen vier Wänden gehört, verlassen sich die Unternehmen bei der Unterbringung ihrer Expats auf professionelle Dienstleister. Einer der führenden Anbieter in der Schweiz ist die Nest Temporary GmbH.

Neue Möbel alle drei Jahre
Das Unternehmen bietet einen umfassenden Katalog an Dienstleistungen für Personen, die temporär in der Schweiz arbeiten – von wenigen Monate bis zu mehreren Jahren. Die Dienstleistungen betreffen im Kern die Vermietung, Ausstattung und den Unterhalt möblierter Wohnungen; Anfang 2018 waren es rund 300 Einheiten in Basel, Zürich, Zug und Luzern. 

2015 wurde das Angebot erweitert um «Local Life», einen webbasierten Service mit Shopping- und Freizeit-Tipps für jene Gäste, die das Leben ausserhalb von Büro und temporärer Bleibe erkunden wollen. Der klare USP von Nest ist aber das «Furniture Rotation Program», betont  der Geschäftsführer und Inhaber Philippe Aenishaenslin: «Alle unsere Möbel werden im Schnitt alle drei Jahre ausgetauscht. Damit stellen wir eine gleichbleibend hohe Qualität unserer Einrichtung sicher. Und im Falle eines Defekts werden Möbel innert 24 Stunden ausgetauscht, manchmal sogar noch am selben Tag.»

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Die Wohnungen wirken sehr einladend; die Einrichtung ist stilvoll-modern, schick aber unprätentiös. «Wir wollen kein Livestyle-Produkt anbieten. Unser Ziel ist ein universelles Produkt, das jeder Gast, unabhängig von seiner Herkunft, als Wohnraum schätzt. Wir wollen damit nicht im Vordergrund stehen, sondern die perfekte, unterstützende Leistung bieten – von Check-in bis Check-out.» 

Pionier mit maximaler Erfahrung
Im Basispreis inbegriffen ist eine komplett möblierte Wohnung mit High-speed-Internet, einer voll ausgestatteten Küche, Handtüchern und Bettwäsche, Waschmaschine und Geschirrspüler, Reinigungsdienst alle zwei Wochen, sowie Check-in und Check-out rund um die Uhr. Weitere Annehmlichkeiten, von Parking bis zu Lebensmittellieferungen, sind gegen Aufpreis erhältlich. 

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Im noch jungen Marktsegment der Global-Mobility-Dienstleister gehört Nest mit ihrer vierzehnjährigen Firmengeschichte zu den Pionieren; Angebot und Kundenbedürfnisse konnten sich quasi symbiotisch entwickeln, so Aenishaenslin: «Mit manchen unserer Kunden verbindet uns eine langjährige Partnerschaft. Im Laufe dieser Zeit haben wir unzählige Erfahrungswerte sammeln können, die in die ständige Verbesserung unseres Produktes eingeflossen sind.» 

Eigene Umfragen von Nest in den Jahren 2005, 2010 und 2015 zeigten einen Trend zur fortlaufenden Verkürzung der Aufenthaltsdauer auf heute durchschnittlich 18-36 Monate. Kommt dazu, dass die Zahl der Expats in der Schweiz, absolut gesehen, rückläufig ist, so Aenishaenslin. 

Global Mobility ist kein Luxus mehr
Obschon der Markt also insgesamt schrumpfen mag – der Marktanteil von Nest nimmt zu: 2017 ergab sich für die Firma die Gelegenheit, das Portfolio ihres Hauptkonkurrenten in Zug zu übernehmen, mit der SVC AG als Finanzierungspartner. Es war ein «friendly take-over», denn die beiden Konkurrenten sind seit Jahren befreundet. Mit den zusätzlichen 36 Wohnungen wurde Nest im Marktgebiet Zug auf einen Schlag zum grössten Anbieter, und das mit deutlichem Abstand. 

Global Mobility liegt im Trend, und das bringt die Budgets multinationaler Firmen unter Druck. Nest kommt ihren Kunden entgegen und diversifiziert, erklärt Philippe Aenishaenslin: «Unsere Wohnungen liegen meist zentrumsnah. Aber in Zürich bedienen wir jetzt mit zwei peripheren Locations auch ein günstigeres Preissegment. Und nicht zuletzt sichern wir uns damit zusätzliche Marktanteile, da wir mit unserer Präsenz in den Zentren eine gewisse Sättigung erreicht haben. Heute können wir also vom Junior bis zum Mitglied der Geschäftsleitung jeden Gast angemessen beherbergen.» 

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